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Kommentar
05. August 2014

Gehen „Rom“ und Evangelikale zusammen?

"Dank der zurzeit über alle Maßen fließenden Kirchensteuer bewegt es bislang leider weder evangelische Bischöfe noch Synoden, dass die Treuesten der Treuen in der Volkskirche theologisch immer mehr bewundernd nach „Rom“ blicken – was sie in ethischen Fragen (wie Abtreibung) schon lange tun. Das alles aber könnte gravierende Folgen haben." Ein Kommentar von idea-Leiter Helmut Matthies.

Ein jüdischer Reiseleiter in Israel beeindruckte durch seine Kenntnis des Neuen Testamentes so sehr, dass man ihn fragte: „Wenn Sie sich dort besser als viele Christen auskennen, warum werden Sie eigentlich kein Christ?“ Und seine Antwort: „Was sollte ich denn werden? Es gibt über 500 verschiedene christliche Konfessionen, die sich teilweise auch noch bekämpfen, indem sie sich gegenseitig absprechen, die Wahrheit über Jesus zu verkünden!“ Damit hat der Jude eines der wesentlichsten Hindernisse beschrieben, warum nicht mehr Menschen Christen werden. Jesus hat gebetet, dass seine Nachfolger „eins“ sein sollen (Johannes 17,21). Die Ökumene ist also Christenpflicht. Die eine...

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