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Kommentar
06. Februar 2018

Fasten – Frei für Gott und den Nächsten

Fasten erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Allerdings verzichten die meisten Menschen nicht aus Glaubensgründen. Das wichtigste Ziel ist für viele die Gesundheit. Christen fasten traditionell 40 Tage vor Ostern – in diesem Jahr vom 14. Februar bis zum 29. März. Warum es sich für das geistliche Leben lohnt zu fasten, erklärt Peter Zimmerling, Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig.

Für das Fasten als Bestandteil evangelischer Frömmigkeit einzutreten heißt nicht, als Kirche wieder einmal einem Modetrend hinterherzulaufen. Es geht vielmehr darum, verschüttete geistliche Erfahrungen freizulegen und für heute fruchtbar zu machen.

Die Wiederentdeckung des Fastens

Das Fasten ist nicht im Raum der Kirche wiederentdeckt worden, sondern von der Medizin als sogenanntes Heilfasten. Das ist erstaunlich, weil das Alte und das Neue Testament häufig vom Fasten sprechen. Neben dem Vorwurf der Gesetzlichkeit führte die Abwertung des Leibes durch die Aufklärung im Protestantismus zur endgültigen Abschaffung des Fastens. Welchen Wert ...

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