Dienstag • 15. Oktober
Porträt
15. September 2019

Ein Terrorist wird Evangelist

Am 6. September starb der Präsident von Simbabwe, der Diktator Robert Mugabe (95). Einst kämpfte Stephen Lungu (77) Seite an Seite mit Mugabe für die Unabhängigkeit des damaligen Rhodesiens. Dann veränderte eine Begegnung mit Gott Lungus Leben komplett, wie er bei einem Besuch der idea-Redaktion erzählte. Ein Porträt von Klaus Rösler

Als Stephen Lungu auf die Welt kommt, ist seine Mutter gerade mal 14. Sie liebt ihn nicht, stammt das Kind doch aus einer Zwangsehe mit einem 40 Jahre älteren Mann. Stephen ist sieben, als seine Mutter ihn bei einer Tante abgibt. Nach sechs Jahre kümmert sich auch die Tante nicht mehr um ihn. Steven lebt seitdem auf der Straße. Auch der Staat hilft ihm nicht. Er wird Marxist und schließt sich der kommunistischnationalistischen Jugendbewegung an. Er kämpft mit Waffengewalt für einen politischen Wandel. Er hasst alle Weißen, wirft Benzinbomben in Parks und beraubt Passanten.

Wende im Zelt

Eine südafrikanische Zeltevangelisation in der Hauptstadt Harare 1962 er...

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