Sonntag • 5. April
Kleine Kanzel
20. März 2020

Ein Gedenktag, an den man nicht denkt

Zum Fest der „Verkündigung des Herrn“ am 25. März: „Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! … Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären … Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast.“  – Gedanken zu den Versen 28-37 aus dem ersten Kapitel des Evangelium nach Lukas, von Wolfgang Schillhahn. Er ist war bis zum Eintritt in den Ruhestand Superintendent der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Anschließend war er ehrenamtlicher Seelsorger in der christlichen Klinik Hohe Mark (Oberursel bei Frankfurt am Main).

Der 25. März ist ein Marienfest. Mancher Protestant wird seufzen: Marientage feiern, das ist ja katholisch! Man ist der Meinung, dass evangelische Christen sich um Marienfeiertage nicht kümmern müssen, weil man aus guten biblischen Gründen mit der Himmelskönigin und Miterlöserin und mit dem wuchernden Marienkult nichts zu tun haben wollte. Damit war Maria „erledigt“ und jeglicher Gedenktag gleich mit. Man hat Maria, die Mutter Jesu, der römisch-katholischen Kirche überlassen.

Maria biblisch

Der große Gott kommt zur kleinen Maria und überrascht sie mit seinem Plan, den der Engel Gabriel ihr überbringt: „Du wirst schwa...

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