Sonntag • 31. Mai
Film-Kritik
04. September 2019

Ein anderer Blick auf den Israel-Palästina-Konflikt

Böse Siedler? Unterdrückte Palästinenser? Die Sächsischen Israelfreunde ärgerten sich über diese weit verbreitete Sicht. Der von ihnen in Auftrag gegebene Dokumentarfilm „Westbank“ erzählt eine andere Geschichte. Karsten Huhn rezensiert den Film.

Es ist vermutlich der umstrittenste Flecken Erde: die Westbank, auch bekannt als Westjordanland oder als Judäa und Samaria. Das Gebiet westlich von Jordanien und östlich von Israel wurde 1967 im Sechstagekrieg von Israel erobert und steht seitdem unter israelischer Militärverwaltung; Teile des Landes werden aber inzwischen von der Palästinensischen Autonomiebehörde verwaltet. Etwa 83 Prozent der 2,4 Millionen Bewohner des Gebiets sind Palästinenser; zugleich wohnen etwa 17 Prozent Juden in israelischen Siedlungen. Haben israelische Siedler das Recht, dort Häuser zu bauen?

Heimat der Juden?

„Westbank“ kostete etwa 36.000 Euro und wurde durch Spen...

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