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Kommentar
25. August 2014

Diese Kinder einfach töten?

Der Geschäftsführer des ’fontis-Verlags, Dominik Klenk. Foto: PR
Der Geschäftsführer des ’fontis-Verlags, Dominik Klenk. Foto: PR
Der atheistische Evolutionsbiologe Prof. Richard Dawkins (Oxford) hat sich dafür ausgesprochen, ungeborene Kinder mit Trisomie 21 (Downsyndrom) abzutreiben. Einer Frau, die ein solches Kind erwartet, riet er via Kurznachrichtendienst Twitter: „Treiben Sie ab und machen Sie einen neuen Versuch. Es wäre unmoralisch, es zur Welt zu bringen, wenn Sie die Wahl haben.“ Zu den Aussagen von Dawkins nimmt im Folgenden Dominik Klenk Stellung.

Der Oxforder Biologe Richard Dawkins rät zur Abtreibung bei Schwangerschaften mit Verdacht auf Trisomie 21. Ein öffentlicher Vorstoß, dem weitere folgen werden. Das zeigt beispielsweise die Eugenik oder die Ein-Kind-Politik Chinas, bei der im nächsten Schritt dann eben Mädchen abgetrieben werden, weil man Besseres erwartet hat.

Horizontale und Vertikale vermessen

Um die „Dawkinse“ dieser Welt zu verstehen, muss man den Kompass kennen, nach dem sie leben. Der Philosoph Martin Heidegger (1889–1976) vertrat die These, der Mensch entwerfe sein Leben vom Tode her. Inzwischen sind die Dinge komplizierter: Menschenbilder spannen sich im Fadenkreuz von vier Punkt...

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