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Kommentar
31. Oktober 2018

Die glücklichen Armen – Über die erste Seligpreisung Jesu

Die Bergpredigt zählt zu den bekanntesten Reden Jesu. An ihrem Anfang stehen die sogenannten Seligpreisungen. Fast jeder Christ kennt sie. Aber wie sind sie zu verstehen und was bedeuten sie heute ganz praktisch? idea bat den Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Wetzlar, Tilo Linthe, die Seligpreisungen in einer neuen Serie auszulegen.

Wenn man Jesus aus Nazareth und seine Botschaft verstehen will, muss man die Bergpredigt studieren. Wenn man sie liest, stellt man etwas Irritierendes fest: Nichts deutet darauf hin, dass nur Juden oder heute nur Christen gemeint sind. Jeder Mensch kann sich mit ihr identifizieren. Jeder kann sie auf sich beziehen, sei er Christ, Jude, Hindu oder gar Atheist. Die Bergpredigt ist an die gesamte Menschheit gerichtet wie eine globale Umarmung Gottes durch den Mund dieses Mannes aus Nazareth. Sie kann verstanden werden als Wegweisung, wie wir miteinander leben können. Am Anfang dieser Umarmung stehen die Seligpreisungen. Sie sind wie das erste zarte Licht der Hoffnung des anbrechenden Morgen...

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