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Kommentar
03. Dezember 2015

Diagnose: Fusionitis. Therapie: Gemeinden erhalten!

Derzeit sprudeln die Kirchensteuereinnahmen in den Landeskirchen noch. Aber es ist absehbar, dass sich das ändern wird. Ein beliebtes Mittel, um Kosten zu sparen, ist die Zusammenlegung von Gemeinden. Ein falscher Weg, warnt Christian Schwark, Pfarrer einer der bestbesuchten Kirchengemeinden in Südwestfalen, in Trupbach-Seelbach in Siegen.

In den evangelischen Landeskirchen breitet sich zurzeit die „Fusionitis“ aus. Was ist das? Man erwartet in der Zukunft – ab 2017 – stark zurückgehende Kirchensteuern. Einige Experten prognostizieren sogar bis 2030 einen Rückgang der Finanzkraft der Landeskirchen um bis zu 50 %. Und schon heute können viele Gemeinden ihre Haushalte nicht mehr ausgleichen. Das Rezept: Man legt Gemeinden zusammen. Mit mehr oder weniger sanften Druck werden sie dazu aufgefordert, sich zu vereinigen, miteinander zu fusionieren. Hauptsächlich, um Stellen einzusparen. Oft entstehen dabei Großgemeinden mit mehreren Pfarrstellen. Warum ist diese „Fusionitis“ ein Problem? Einige Gründe:...

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