Sonntag • 5. April
Interview
12. Januar 2017

„Der Zustand der Welt ist nicht so schlecht, wie er oft gemacht wird“

Vom 17. bis 20. Januar kommen in Davos (Schweiz) etwa 3.000 Konzernchefs, Wirtschaftsexperten sowie Staats- und Regierungschefs zusammen, um über die Lage der Weltwirtschaft zu beraten. Geschäftsführer der Stiftung Weltwirtschaftsforum ist der frühere FDP-Vorsitzende, Vizekanzler und katholische Christ Philipp Rösler. Er ist auch einer der Hauptreferenten auf dem Kongress christlicher Führungskräfte vom 23. bis 25. Februar in Nürnberg. Sein Thema: „Der Wert christlicher Ethik im globalen Wettbewerb“. Mit Rösler sprach Karsten Huhn.

idea: Herr Rösler, was sind derzeit die größten Baustellen der Weltwirtschaft?

Rösler: Ich sehe fünf große Herausforderungen: 1. Was bedeutet die Digitalisierung der Industrie und der Einsatz von Robotertechnik für die Arbeitsplätze von Menschen? 2. Wie gehen wir mit den niedrigeren Wachstumsraten der Wirtschaft um? 3. Wie lassen sich Fehlentwicklungen der Marktwirtschaft korrigieren? 4. Wie reagieren wir auf den Rückzug von der Globalisierung hin zu nationalen Interessen? 5. Was gibt Menschen heute Identität?

idea: Haben Sie auch Antworten auf diese Fragen?

Rösler:

ANZEIGE
Diskutieren

Wir haben die Kommentarfunktion auf idea.de eingestellt. Im Gegenzug starten wir ein neues Format zum gezielten Austausch mit unseren Lesern: den ideaLog, eine einstündige Frage- und Antwortrunde auf Facebook zu ausgewählten Themen. mehr »

Diese Woche lesen Sie
  • Streitgespräch „Wir erleben das digitale Priestertum aller Gläubigen“
  • Kommentar Eine Herausforderung für unser Gottvertrauen
  • Pro und Kontra Corona-Pandemie: Eine Strafe Gottes?
  • Bibel Die Sünde: attraktiv und zerstörerisch zugleich
  • Quarantäne Stresstest für Ehepaare
  • mehr ...
ANZEIGE