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Porträt
24. März 2019

Der vernünftige Weg zu Gott

Der Fossilienforscher Günter Bechly war Atheist und Darwinist. Dann begann er, sich mit den wissenschaftlichen Argumenten der IntelligentDesign-Bewegung zu beschäftigen – und wurde zum Darwinismus-Kritiker und schließlich zum Christen. Ein Porträt von idea-Redakteur David Wengenroth.

Es zeichnete sich schon früh ab, dass Günter Bechly (55) Naturwissenschaftler werden würde. Als Kind sammelte er Fossilien, beobachtete Vögel und hielt Molche im Glas. Später studierte er Biologie und Paläontologie (Wissenschaft von den Lebewesen vergangener Erdzeitalter). 1999 wurde er wissenschaftlicher Leiter für den Bereich Bernstein und fossile Insekten am Museum für Naturkunde in Stuttgart.

Argumente gegen Darwin

Wie die große Mehrheit seiner Fachkollegen war Bechly felsenfest überzeugt von der Evolutionstheorie des britischen Naturforschers Charles Darwin (1809–1882). Nur vom Hörensagen kannte er die Kritik an Darw...

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