Donnerstag • 2. April
Kommentar
13. Februar 2020

Der Salon in Potsdam

Wie können Christen Menschen, die kaum Kontakt zu einer Gemeinde haben, mit der Frohen Botschaft erreichen? Welche überraschenden und neuen Formen von Kirche sind vielversprechend? Das überlegte sich auch das Potsdamer Pfarrehepaar Mathias und Janina Kürschner. Sie haben für ihre Nachbarschaft ein ganz spezielles Format entwickelt – mit Erfolg.

Von Mathias Kürschner

„In zweifelhaften Fällen entscheide man sich für das Richtige“, rät der österreichische Schriftsteller Karl Kraus (1874–1936) – wohl mit einem Augenzwinkern. Doch was ist das Richtige, wenn man in eine Situation gerät, für die es kaum Vorlagen gibt? 2011 wurde ich als Pfarrer um eine Vakanzverwaltung in einer Potsdamer Gemeinde gebeten, die in der Zeit vor der Friedlichen Revolution in der sogenannten „verbotenen Stadt“ am Cecilienhof lag. Das war ein durch die Russen abgeteiltes und ummauertes Villenviertel, in dem ihre Geheimdienste und auch das berüchtigte Militäruntersuchungsgefängnis untergebracht waren...

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