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Kommentar
05. August 2016

Der Krieg zwischen Wahrheit und Lüge

Mit weit ausgebreiteten Armen lief Oskar Brüsewitz auf die Superintendentur zu. Bild: Privat
Mit weit ausgebreiteten Armen lief Oskar Brüsewitz auf die Superintendentur zu. Bild: Privat
Besonders für junge Deutsche ist die Wiedervereinigung völlig selbstverständlich. Umso wichtiger ist es, derer zu gedenken, die zum Ende der zweiten Diktatur im 20. Jahrhundert in Deutschland beigetragen haben. Dazu gehört Oskar Brüsewitz, der sich vor nunmehr 40 Jahren am 18. August aus Protest gegen den Kommunismus selbst verbrannt hat. Ein Fanal, das weltweit Aufsehen erregte. Dazu ein Kommentar von idea-Leiter Helmut Matthies

Wer war Oskar Brüsewitz? Ein leidenschaftlicher Anhänger von Jesus Christus! Das oberste Ziel des Flüchtlingskindes aus Ostpreußen und Schuhmachermeisters (der erst mit 40 Pfarrer wurde) war, dass dieser Jesus allen bekanntwird. Sein Studienfreund, Pfarrer Klaus-Reiner Latk, erzählt: „Wenn wir als Studenten aus den Ferien zurück ins Predigerseminar Erfurt kamen, fragte Brüsewitz jeden von uns: ‚Hast du im Urlaub anderen von Christus erzählt?‘ “ In seiner Gemeinde in dem Dorf Rippicha bei Zeitz (im Süden von Sachsen-Anhalt) ist es ihm ein ganz großes Anliegen gewesen, besonders Kindern und Jugendlichen das Evangelium in Wort und Tat nahezubringen. Eine seiner drei Töchte...

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