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Kommentar
09. Januar 2020

Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen

Traditionell startet das Jahr mit der Allianzgebetswoche (12. bis 19. Januar). Sie ist die älteste und größte Gebetsinitiative, die Christen aus Landes- und Freikirchen im deutschsprachigen Europa zusammenbringt. Doch es gibt nur ein Gebet, das alle Christen vereint: das Vaterunser. Nur dieses Gebet wird in so gut wie allen evangelischen und katholischen Gottesdiensten jeden Sonntag gebetet. In einer neuen idea-Serie geht Pfarrer Christian Schwark (Siegen) dem Vaterunser (Matthäus 6,9–13) auf den Grund. Im ersten Teil geht es um Gottes Anrede als Vater und seinen heiligen Namen.

Kennen Sie das auch? Sie wollen beten, aber Sie finden einfach keine Worte? Vielleicht weil Ihnen so viele Gedanken durch den Kopf gehen, dass Sie sich nicht richtig konzentrieren können. Oder Sie fragen sich: „Was soll ich eigentlich beten? Womöglich bete ich etwas Falsches.“ Oder Sie überlegen: „Bringt es überhaupt etwas, wenn ich bete? Soll ich es nicht lieber lassen?“ Wenn Sie solche Gedanken kennen, kann ich Ihnen sagen: Sie sind damit nicht allein. Es gibt viele Christen, die sich schwertun mit dem Beten. Und wir sind damit in guter Gesellschaft. Denn den Jüngern Jesu ging es auch schon so. Darum haben sie Jesus gebeten: „Herr, lehre uns beten.“ Was hat Jesus geantw...

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