Montag • 22. Oktober
Kommentar
08. Januar 2018

Das Schweigen der Hirten

Die Chefredakteurin des evangelischen Monatsmagazins „chrismon“, Ursula Ott, fordert, das in Paragraf 219a geregelte Werbeverbot für Abtreibung abzuschaffen. Wer über Abtreibungen informieren wolle, so Ott, dürfe nicht länger drangsaliert werden: „SPD, FDP, Grüne, Linke – wir zählen auf euch. Und falls es Neuwahlen geben sollte – wir merken uns, wer etwas getan hat für uns Frauen und wer nicht.“ Dazu ein Kommentar von idea-Redaktionsleiterin Daniela Städter.

Bei vielen Themen hat die EKD-Spitze eine klare Meinung. Familiennachzug von Flüchtlingen? Soll ermöglicht werden. Ehe für alle? Wird begrüßt. Der freie Sonntag? Muss geschützt werden. Beibehaltung oder Abschaffung von Paragraf 219a? Da windet sich plötzlich die EKD-Pressestelle: Das werde „gründlich geprüft“. Entspricht der Kommentar von Frau Ott der Meinung des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm? Stille.

Was hier fehl am Platze ist

Bedford-Strohm sagte im Dezember im Livechat auf Facebook, an Gesprächssendungen im Fernsehen nehme er nur teil, wenn er zum Thema etwas „von unserem kirchlichen Auftrag her“ sagen könne; wenn es etwa um Ori...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.

Diese Woche lesen Sie
  • Interview Neue Perikopenordnung: Mehr AT, mehr Frauen – und weniger Paulus
  • Was die Bibellektüre so speziell macht Der Autor lebt!
  • Pro & Kontra Ist die moderne Lobpreismusik zu seicht?
  • Mission Ziegenbalgs Erben
  • Reportage Für Jesus und für die Region
  • mehr ...
ANZEIGE