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Kommentar
10. Februar 2020

AKK-Rückzug: In Gefahr und großer Not bringt der Mittelweg den Tod

Annegret Kramp-Karrenbauer hat am 10. Februar ihren Rückzug vom CDU-Parteivorsitz angekündigt. Zudem will sie auf die Kanzlerkandidatur verzichten. Der Politikwissenschaftler und katholische Publizist Andreas Püttmann (Bonn) ordnet diese Entscheidung ein.

Am 9. Februar wurde in der Talkshow „Anne Will“ Melanie Amann vom SPIEGEL gefragt, ob Annegret Kramp-Karrenbauer noch fest im Sattel sitze. Sie antwortete: Nein, eher werde AKK, noch mit einem Fuß im Steigbügel hängend, vom Pferd hinter sich her geschleift. So was berührt das Selbstwertgefühl eines jeden Menschen, so dass der Rücktritt nicht wirklich überrascht.

Nach dem sympathischen Start kam die unglückliche Büttenrede

Bald nach dem sympathischen Start kam die unglückliche Büttenrede, die einen nachhaltigen Rutsch der Popularität einleitete. Dann ging es um die Frage des Kabinettsposten, wobei sie sich mit ihrem Ja selbst widersprach. Es folgten ...

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