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Kommentar
03. Dezember 2018

70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Zur Unterzeichnung der UN-Menschenrechtscharta am 10. Dezember 1948 ein Kommentar von Günter Nooke. Er ist Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der ehemalige DDR-Bürgerrechtler war von 2006 bis 2010 Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt.

„Jeder Mensch ist frei und an Würde und Rechten gleich geboren.“ Mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 haben sich die Vereinten Nationen nach den Menschheitsverbrechen Nazi-Deutschlands, aber auch den Verbrechen des Stalinismus, auf einen – zunächst eher unverbindlichen – Wertekanon geeinigt. In den Jahrzehnten danach fand dieser über die Verabschiedung und Ratifizierung von Menschenrechtskonventionen schrittweise Einzug in die nationalen Verfassungen.

Elementare Menschenrechte aus der Allgemeinen Erklärung waren von Beginn an Teil des Grundrechtskatalogs des deutschen Grundgesetzes. Dieser Klarheit im deutschen Rechtssystem, dazu noch abgesichert...

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