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Berliner Stadtmission eröffnet neuen „Hoffnungsort“

12.02.2021

v. l.: Der Projektkoordinator des Zentrums am Zoo, Wolfgang Nebel, die Pfarrerin der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Kathrin Oxen und Stadtmissionsdirektor Christian Ceconi. Foto: Jan-Erik Nord, Berliner Stadtmission
v. l.: Der Projektkoordinator des Zentrums am Zoo, Wolfgang Nebel, die Pfarrerin der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Kathrin Oxen und Stadtmissionsdirektor Christian Ceconi. Foto: Jan-Erik Nord, Berliner Stadtmission

Berlin (IDEA) – Die Berliner Stadtmission hat am 10. Februar ein soziales Beratungszentrum am Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin eröffnet. Das „Zentrum am Zoo“ solle ein neuer Hoffnungsort für Arme und Obdachlose sein, sagte Projektkoordinator Wolfgang Nebel in einem Eröffnungsgottesdienst.

Er wurde wegen der Corona-Pandemie im Internet übertragen. An der Feier nahmen auch die Pfarrerin der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Kathrin Oxen, und der Direktor der Stadtmission, Christian Ceconi, teil. In der Einrichtung soll es neben Beratungs- und Hilfsangeboten auch „interaktive Bildungsangebote“ für Besuchergruppen und Veranstaltungen geben, erklärte die Stadtmission auf ihrer Internetseite.

Darüber hinaus soll in dem „Zentrum am Zoo“ eine Gemeinde aufgebaut werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Berliner Stadtmission. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), sagte in einer Videobotschaft, es sei wichtig, noch mehr Bewohner der Stadt für die Sorgen und Nöte obdachloser Menschen zu sensibilisieren. Das Zentrum befindet sich in einem 500 Quadratmeter großen Gewölbe innerhalb des Bahnhofsgebäudes, in dem zuvor eine Polizeistation untergebracht war.

Die Deutsche Bahn stellt die Räumlichkeiten für 25 Jahre mietfrei zur Verfügung. Für den Umbau seien Spenden in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro zusammen gekommen, sagte Nebel gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. Neben vielen Privatspendern hätten unter anderem der Berliner Senat, die Lotto-Stiftung Berlin sowie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Ehefrau Elke Büdenbender das Projekt finanziell unterstützt.

In Berlin gibt es nach Schätzungen der Stadtmission derzeit mehr als 2.000 Obdachlose. Die Berliner Stadtmission wurde 1877 gegründet. Zu dem evangelischen Verein gehören Gemeinden, Kindergärten, Hotels und Gästehäuser. Er engagiert sich für Flüchtlinge, Kinder und Jugendliche, Senioren, Straffällige und Wohnungslose.

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