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Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Als „Gefangenen des Monats Februar“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM/Frankfurt am Main) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) den iranischen Hauskirchenleiter Ebrahim Hossein Zadeh benannt. Sie rufen dazu auf, sich für ihn einzusetzen und für ihn zu beten. Der 32-Jährige wurde Mitte November in der rund 700 Kilometer südlich von Teheran gelegenen Provinzhauptstadt Schiraz verhaftet. Sein persönliches Umfeld ist davon überzeugt, dass Zadeh – er ist seit 2009 Christ – wegen seiner Arbeit als Pastor inhaftiert wurde. Seit dem 17. November haben Angehörige keinen Kontakt mehr zu ihm bekommen. Sein gegenwärtiger Aufenthaltsort ist nicht bekannt. Die IGFM und idea rufen dazu auf, den iranischen Präsidenten Hassan Rohani zu bitten, sich für die umgehende Freilassung des Christen einzusetzen. Rohani hatte sich im September 2014 in einer Rede vor den Vereinten Nationen für Toleranz ausgesprochen. Der Iran hat den „Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ ratifiziert, der Religionsfreiheit garantiert. Dazu gehört auch das Recht, friedlich seinen Glauben zu praktizieren und weiterzugeben. 98 Prozent der 75 Millionen Einwohner Irans sind Muslime. Christen, Juden und Bahai-Anhänger gelten als Bürger zweiter Klasse und werden nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen diskriminiert oder verfolgt.

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