Menschenrechte
Frankreich: Nationalversammlung stimmt Sterbehilfegesetz erneut zu
Die endgültige Abstimmung ist für den 15. Juli angesetzt. Kritik kommt unter anderem von der katholischen Kirche und den Evangelikalen.
Die endgültige Abstimmung ist für den 15. Juli angesetzt. Kritik kommt unter anderem von der katholischen Kirche und den Evangelikalen.
Seit 2024 ist sie auch für Ein- bis Zwölfjährige erlaubt. Aktive Sterbehilfe ist bereits für sechs Prozent der Todesfälle verantwortlich.
In einem Gastbeitrag für IDEA erklärt die Kanadierin Janet Epp Buckingham, wie sich ihr Heimatland ethisch und religiös verändert.
Lebensschützer warnen vor den weitreichenden Folgen eines solchen Gesetzes.
Der Text ist jedoch nicht als ethische Handlungsanweisung angelegt. Landesbischof Ralf Meister mahnt, Seelsorger mit solchen Fragen nicht allein zu lassen.
Hunderte Änderungsanträge hatten eine mögliche Verabschiedung verzögert. Bischöfe, Evangelikale und Lebensrechtler bekundeten ihre Erleichterung.
Das schottische Parlament lehnt Gesetz für Sterbehilfe ab. Die kanadische Provinz Alberta will sie einschränken.
Die mutmaßliche Täterin hatte gegen einen Strafbefehl Einspruch eingelegt. Das Amtsgericht Schwäbisch Gmünd muss über das weitere Vorgehen entscheiden.
16.499 Menschen kamen auf diese Weise zu Tode. Im Jahr 2027 soll die Regelung auch für psychisch Kranke eingeführt werden.
Bei Konfessionslosen sind es sogar drei von vier Befragten. Das ergab eine Umfrage im Auftrag von IDEA.