Frei-/Kirchen
Sachsen: Ex-Grünen-Politikerin Röstel neue Synodenpräsidentin
Die 64-Jährige setzte sich mit einer knappen Mehrheit durch.
Die 64-Jährige setzte sich mit einer knappen Mehrheit durch.
Eine Weiterführung der Schule in kirchlicher Trägerschaft ist aus Kostengründen nicht möglich.
Nach Protesten aus der Landessynode hat der Landesbischof das Gesetz zur Anerkennung sexualisierter Gewalt unterzeichnet. Damit übernimmt Sachsen als letzte EKD-Gliedkirche die 2025 erarbeitete Anerkennungsrichtlinie.
25 Kirchenvorstände fordern die Aussetzung des Prozesses. Sie befürchten eine Entmachtung der Gemeinden und die Schwächung des Ehrenamts.
Vertreter der Kirchenleitung verwiesen auf die große Unterstützung für die Reform. Die meisten Gemeinden befürworteten sie.
Trotz Krisen und sinkender Mitgliederzahlen setzt die EKM auf Hoffnung und Erneuerung: Bei ihrer Synode ruft sie zu geistlicher Zuversicht, klarer politischer Haltung und mutigen Reformschritten auf.
Nach Ansicht von Bischof Christian Stäblein muss Seelsorge unverwechselbar und glaubwürdig sein.
Er äußerte vielmehr Sorge um das kirchliche Leben vor Ort. Allerdings werde die Kirche in Zukunft nicht alle Angebote wie bisher aufrechterhalten können.
Die Richterin aus München setzte sich mit 71 Prozent der Stimmen durch.
Auch zwei Vertreter der theologisch konservativen Sächsischen Bekenntnisinitiative ziehen ein.