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Bundestagsbeschluss
19. Januar 2018

Wie sinnvoll ist ein Antisemitismusbeauftragter?

Der Geschäftsführer der Sächsischen Israelfreunde, Wilfried Gotter. Foto: idea/kairospress
Der Geschäftsführer der Sächsischen Israelfreunde, Wilfried Gotter. Foto: idea/kairospress

Berlin (idea) – Unterschiedliche Reaktionen hat die Forderung des Bundestags hervorgerufen, dass die künftige Bundesregierung einen Antisemitismusbeauftragten berufen soll. Das Parlament hatte am 18. Januar auf Antrag der Fraktionen von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen einen entsprechenden Beschluss gefasst. Zudem solle eine schnellere Ausweisung antisemitischer Zuwanderer bei Verbreitung von Hass oder Hetze ermöglicht und gesellschaftliches Engagement gegen Judenfeindlichkeit verstärkt gefördert werden. Dem Antrag stimmte auch die AfD zu. „Die Linke“ enthielt sich. Der Geschäftsführer der Sächsischen Israelfreunde, Wilfried Gotter (Schönborn-Dreiwerden), äuße...

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