Freitag • 15. November
Trotz Kompromiss
05. August 2019

Weiter Streit um Werbeverbot für Abtreibungen

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Nina Scheer. Foto: Benno Kraehahn
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Nina Scheer. Foto: Benno Kraehahn

Berlin (idea) – Trotz des Kompromisses der Großen Koalition zum Paragrafen 219a StGB (Werbeverbot für Abtreibungen) geht der Streit in der Politik weiter. Im Februar hatte der Bundestag mit den Stimmen von SPD und CDU/CSU beschlossen, dass Ärzte, Krankenhäuser Einrichtungen darüber informieren dürfen, dass sie Abtreibungen durchführen. Genauere Informationen, etwa über die Abtreibungsmethoden, sind ihnen jedoch nicht erlaubt. Teil des Kompromisses ist eine im Internet veröffentlichte Liste der Bundesärztekammer von Ärzten und Kliniken, die Abtreibungen vornehmen. Bisher haben sich aber nur 87 Praxen und Kliniken registrieren lassen (Stand 29. Juli). 82 davon befinden sich in ...

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