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Ministerpräsidentin Schwesig
11. März 2018

Die Debatte über Integration muss ehrlicher geführt werden

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD). Foto: Staatskanzlei MV/Susie Knoll
Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD). Foto: Staatskanzlei MV/Susie Knoll

Berlin (idea) – Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), hat sich selbstkritisch zum Umgang ihrer Partei mit der Flüchtlingskrise 2015 geäußert. In dem Jahr waren 890.000 Flüchtlinge weitgehend unkontrolliert ins Land gekommen. Wie die Protestantin im Interview mit der „Welt am Sonntag“ (Ausgabe 11. März) sagte, hat die Bundesregierung ihre Führungsaufgabe damals nicht gut genug eingelöst. „Wir alle, auch die SPD, müssen uns eingestehen, dass wir die Debatte über faktische Grenzen der Integration stärker und ehrlicher mit den Leuten führen müssen, ohne die Aufnahme von Flüchtlingen infrage zu stellen.“ Defizite bei der Integration...

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