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Berlin
02. Juni 2020

Prostitution: Christlicher Verein „Neustart“ begrüßt neue Verordnung

Wer in Berlin den Dienst einer Prostituierten in Anspruch nimmt, muss künftig mit Geldstrafen rechnen. Foto: pixabay.com
Wer in Berlin den Dienst einer Prostituierten in Anspruch nimmt, muss künftig mit Geldstrafen rechnen. Foto: pixabay.com

Berlin (idea) – Die christliche Initiative „Neustart“ (Berlin) hat die Kriminalisierung von Sexkäufern, die trotz der aktuellen Corona-Infektionsgefahr die Dienste einer Prostituierten in Anspruch nehmen, begrüßt.

Hintergrund ist eine neue Corona-Verordnung des Berliner Senats. Ihr zufolge muss jemand, der sexuelle Dienstleistungen mit Körperkontakt in Anspruch nimmt oder ein Prostitutionsgewerbe betreibt, mit Geldstrafen rechnen. Zuvor war allein die Erbringung derartiger Dienstleistungen untersagt – die Bußgelder mussten also ausschließlich die Prostituierten selbst tragen.

Wie der Vorsitzende von „Neustart“, Gerhard Schönborn, in einer Stellungnahme...

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