Freitag • 5. Juni
Europa
16. Mai 2019

Medienwissenschaftler Bolz kritisiert Umgang mit EU-Kritikern

Der Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz bei einer Veranstaltung 2018. Foto: picture-alliance/Horst Galuschka/dpa
Der Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz bei einer Veranstaltung 2018. Foto: picture-alliance/Horst Galuschka/dpa

Würzburg (idea) – „Europa-Kritiker werden mittlerweile ähnlich behandelt wie das ‚dunkle Deutschland‘, also jener Teil der deutschen Bevölkerung, der an der ‚Willkommenskultur‘ keine rechte Freude hat.“ Diese Ansicht vertritt der Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz (Berlin) in der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“ (Würzburg/Ausgabe 16. Mai). Wer das Brüsseler Europa nicht mehr liebe als seine Heimat, gelte als Rechtspopulist“, schreibt er in einem Beitrag zur Europawahl. Mit dem Wort „Populismus“, das heute geradezu inflationär gebraucht werde, dämonisiere man die abweichende Meinung. Bolz: „Bei Licht betrachtet, bekommt man den Eindruck, das...

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