Montag • 18. März
CDU/CSU
21. Februar 2019

Maaßen und Patzelt treten der konservativen WerteUnion bei

Der Politikwissenschaftler Werner Patzelt. Foto: picture-alliance/dpa
Der Politikwissenschaftler Werner Patzelt. Foto: picture-alliance/dpa

Plankstadt (idea) – Die WerteUnion – ein konservativer Zusammenschluss in der CDU/CSU – hat prominenten Zuwachs bekommen: Neue Mitglieder sind der frühere Präsident des Bundesverfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, und der Politikwissenschaftler Werner Patzelt (Dresden). Das teilte die WerteUnion am 21. Februar mit. Beide Persönlichkeiten sind langjährige CDU-Mitglieder und waren am 16. Februar Referenten bei einer Veranstaltung der Vereinigung. Im vergangenen November hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) den 56-jährigen Maaßen in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Dieser hatte in einer Rede vor ausländischen Geheimdienstchefs von teilweise linksradikalen Kräften bei den Sozialdemokraten gesprochen und sich selbst als Kritiker einer „naiven und linken Ausländer- und Sicherheitspolitik“ bezeichnet. Seehofer sah darin eine „Grenzüberschreitung“. Der 65-jährige Patzelt ist Kovorsitzender der Programmkommission der Sachsen-CDU für die Landtagswahl am 1. September. Nach Ansicht des Vorsitzenden der WerteUnion, Alexander Mitsch (Plankstadt bei Heidelberg), zeigen diese Eintritte, dass sich dieser Zusammenschluss „– allen Widerständen zum Trotz – innerhalb der CDU und CSU etabliert hat“. Ziel bleibe ein Politikwechsel der Unionsparteien.

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„Grüne Fantastereien entzaubern“

Die WerteUnion trete insbesondere dafür ein, die Einwanderung stärker zu begrenzen und zu steuern sowie Steuern und Sozialabgaben zu senken: „Dabei scheuen wir auch nicht davor zurück, grüne Fantastereien innerhalb und außerhalb der Union sowie im Kanzleramt zu entzaubern.“ Die seit 2017 bestehende WerteUnion hat nach eigenen Angaben knapp 2.000 Mitglieder sowie Verbände in allen Bundesländern. Sie sieht Ehe und Familie nach dem Leitbild „Vater, Mutter, Kinder“ als Grundpfeiler der Gesellschaft und lehnt eine weitere staatliche Förderung der „ideologisch motivierten Genderforschung“ ab.

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