Donnerstag • 6. August
Verein Deutsche Sprache
08. Juli 2020

Kritik an Einführung der Gendersprache in Sachsen

Künftig soll in Sachsen die Rechtssprache geschlechtergerechter werden. Foto: idea/Simmer
Künftig soll in Sachsen die Rechtssprache geschlechtergerechter werden. Foto: idea/Simmer

Dresden/Dortmund (idea) – Der Verein Deutsche Sprache (VDS) kritisiert die Einführung der Gendersprache im Freistaat Sachsen. Das Kabinett hat am 7. Juli beschlossen, die Rechtssprache geschlechtergerechter zu machen.

So soll künftig etwa nicht nur vom Staatsminister, sondern auch von der Staatsministerin und nicht nur vom Schüler, sondern auch von der Schülerin die Rede sein. Damit setzt die Regierung aus CDU, Bündnis 90/Die Grünen und der SPD ein Anliegen aus dem Koalitionsvertrag um.

Zur Begründung erklärte Justizministerin Katja Meier (Bündnis 90/Die Grünen): „Die Sprache unserer Gesetze ist immer noch von einer Zeit geprägt, in der Frauen und Männer ...

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