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„Gendersensible Sprache“
07. Januar 2020

In der Lübecker Verwaltung sind Männer nun „Lübecker:innen“

Als „tolerante und offene Stadt“ müsse Lübeck „diskriminierungsfrei kommunizieren“, so Bürgermeister Jan Lindenau (SPD). Foto: idea/Jelena Simmer
Als „tolerante und offene Stadt“ müsse Lübeck „diskriminierungsfrei kommunizieren“, so Bürgermeister Jan Lindenau (SPD). Foto: idea/Jelena Simmer

Lübeck (idea) – In der Hansestadt Lübeck gilt seit dem Jahresanfang in der Stadtverwaltung ein „Leitfaden für gendersensible Sprache“. Wie es darin heißt, wird „in der Verwaltung so formuliert, dass sich alle Geschlechter angesprochen fühlen (z. B. Beschäftigte)“. Dabei helfen soll auch die Einführung eines Gender-Doppelpunktes (z. B. Bewohner:innen).

Dazu erläuterte Bürgermeister Jan Lindenau (SPD), man wolle so künftig alle Menschen ansprechen – Frauen und Männer und jene, die sich nicht als Mann oder Frau beschreiben würden. Als „tolerante und offene Stadt“ müsse Lübeck „diskriminierungsfrei kommunizieren“.

Lindenau verwies ferner auf...

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