Donnerstag • 21. März
10. Juni 2011

Familienpolitik: Kirchenkritik an Regierung in Baden-Württemberg

Karlsruhe (idea) – Kirchlichen Gegenwind bekommt die Familienpolitik der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg. Der Koalitionsvertrag sieht vor, die Hälfte des bisherigen Landeserziehungsgelds (jährlich rund 50 Millionen Euro) für den Ausbau der Betreuung für unter Dreijährige zu verwenden. Künftig sollen nur noch Eltern in Hartz IV unterstützt werden, die kein Bundeselterngeld mehr bekommen. Bisher erhielten bedürftige Eltern den Zuschuss, wenn das Elterngeld des Bundes auslief. Das kritisierte der Bildungsreferent der badischen Landeskirche, Oberkirchenrat Christoph Schneider-Harpprecht (Karlsruhe), gegenüber dem Südwestrundfunk (SWR): „Die Armen sind sozusagen...

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