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Stadtparlament
22. Februar 2019

Gießen lässt „Schutzzonen“ gegen Lebensrechtler juristisch prüfen

Es könnte bald eine „Schutzzone“ um die Praxis der Gießener Ärztin Kristina Hänel möglich sein. Sie war wegen unerlaubter Werbung für Abtreibung verurteilt worden. Archivbild: idea/Erika Gitt
Es könnte bald eine „Schutzzone“ um die Praxis der Gießener Ärztin Kristina Hänel möglich sein. Sie war wegen unerlaubter Werbung für Abtreibung verurteilt worden. Archivbild: idea/Erika Gitt

Gießen (idea) – Die Stadt Gießen will die hessische Landesregierung prüfen lassen, ob „Schutzzonen“ um die Pro-Familia-Beratungsstelle und die Praxis der Ärztin Kristina Hänel möglich sind. Einen entsprechenden Beschluss fasste die Stadtverordnetenversammlung am 21. Februar. Die Entscheidung fiel einstimmig. Die AfD hatte sich enthalten. Danach soll geklärt werden, ob um die beiden Einrichtungen ein 150 Meter breiter „Schutzabstand“ geschaffen werden könne. Anlass für den Beschluss sind Mahnwachen christlicher Lebensschützer am 6. und 7. Februar. Eine Gruppe von sieben Personen hatte vor der Praxis der Ärztin, die dort Abtreibungen vornimmt, und vor der Pro-Familia-Be...

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