Samstag • 19. Januar
Abschied von der Steinkohle
21. Dezember 2018

Bergbau kostete 10.000 Menschenleben

Bergleute schieben die symbolisch letzte Lore mit Kohle aus einem Förderschacht der Zeche Ibbenbüren. Die letzte Zeche, Prosper Haniel, schließt am 21.12.2018 in Bottrop. Foto: picture-alliance/dpa
Bergleute schieben die symbolisch letzte Lore mit Kohle aus einem Förderschacht der Zeche Ibbenbüren. Die letzte Zeche, Prosper Haniel, schließt am 21.12.2018 in Bottrop. Foto: picture-alliance/dpa

Essen (idea) – Der Untertageabbau von Steinkohle hat in Deutschland nachweislich mindestens 10.000 Menschen das Leben gekostet. Das schreibt die Tageszeitung „Die Welt“. Anlass ist das offizielle Ende des Steinkohlebergbaus am 21. Dezember. An diesem Tag wird in Anwesenheit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier symbolisch die Kohleförderung in der letzten noch betriebenen Zeche Prosper-Haniel in Bottrop eingestellt. Die Zahl der Todesopfer durch Grubenunglücke sei gut dokumentiert, schreibt die Zeitung. Der schwerste Unfall habe sich 1946 ereignet. Damals kamen durch eine Detonation in dem Bergwerk Monopol in Bergkamen 405 Menschen ums Leben. Andere Unglücksfälle forderte...

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