Donnerstag • 21. März
Militärische Gewalt
02. August 2014

Bei Völkermord kann man nicht wegschauen

Bundespräsident Joachim Gauck. Foto: Bundesregierung/Jesco Denzel
Bundespräsident Joachim Gauck. Foto: Bundesregierung/Jesco Denzel

Leipzig/Berlin (idea) – Bei schwersten andauernden Menschenrechtsverletzungen und Völkermord ist „Wegschauen“ nicht möglich. Das erklären der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Renke Brahms (Bremen), und der evangelische Militärbischof Sigurd Rink (Berlin) in einem gemeinsamen Beitrag für die „Leipziger Volkszeitung“. Um der Durchsetzung des Rechts und der Wahrung des Friedens zu dienen, komme „als äußerste Handlungsmöglichkeit“ die Androhung und Anwendung militärischer Gewalt in Frage. Sie sei jedoch nicht die einzige Alternative zum Wegschauen. Auch Soldaten wüssten, dass das Militär allein keinen Frieden schaffe. Er könne maximal der Politik und anderen Ve...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.

3 Kommentare
Kommentare sind ausgeblendet.
Zum Einblenden der Kommentare hier klicken.
Diese Woche lesen Sie
  • Literatur Der Buchmissionar
  • EKBO-Handreichung Kirche Jesu Christi oder parteipolitische Klippschule?
  • Lyrik Poetry Slam als Ausdrucksform des Glaubens
  • Verantwortung Wenn Angehörige für Sterbende entscheiden müssen
  • ideaSpezial Lesen, hören und sehen
  • mehr ...
ANZEIGE