05. Dezember 2018

Bundestagsabgeordnete

Verein startet Kampagne zugunsten des Werbeverbots für Abtreibungen

Mehrere Bundestagsabgeordnete unterstützen die Aktion mit Videobotschaften. Screenshot: Verein Durchblick
Mehrere Bundestagsabgeordnete unterstützen die Aktion mit Videobotschaften. Screenshot: Verein Durchblick

Berlin/Östringen (idea) – Der christliche Verein Durchblick (Östringen bei Karlsruhe) hat eine Kampagne dafür gestartet, das Werbeverbot für Abtreibungen beizubehalten. Der Grund sei, dass „Politiker mehrerer Parteien auf Abschaffung oder Verwässerung des Paragrafen 219a StGB noch in diesem Jahr“ drängten, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Nach dieser Gesetzesvorschrift macht sich strafbar, wer „seines Vermögensvorteils wegen (...) Dienste zur Vornahme eines Schwangerschaftsabbruchs (...) anbietet, ankündigt oder anpreist“. Der Kampagne für die Beibehaltung des Verbots hätten sich bereits neun Bundestagsabgeordnete von CDU und CSU angeschlossen. Sie hätten Videobotschaften aufgenommen, in denen sie erklärten, dass Paragraf 219a ein wichtiger Baustein des Lebensschutzes für ungeborene Kinder sei. Darüber hinaus habe der Verein einen „Erklärfilm“ produziert, in dem „falsche Behauptungen der Gegner des Lebensschutzes“ widerlegt würden. Der Film und die Videobotschaften sollen in den sozialen Netzwerken YouTube, Facebook und Twitter verbreitet werden. Außerdem sei an alle Bundestagsabgeordneten eine Broschüre verschickt worden, die einen „fundierten und konzentrierten Überblick über die Argumente für das Werbeverbot“ gebe. Der Verein Durchblick wurde 1997 von dem katholischen Journalisten Thomas Schührer (Östringen) gegründet. Er setzt sich für die Verbreitung des Evangeliums, für den Lebensschutz und für Wahrhaftigkeit im Journalismus ein.