Donnerstag • 21. November
Pfarrer Matthias Storck
21. Oktober 2019

Wenn der eigene Vater ein Verräter war

Pfarrer Matthias Storck am 21. Oktober auf dem Kongress „30 Jahre Friedliche Revolution – Bilanz eines Wunders“. Foto: idea/Wolfgang Köbke
Pfarrer Matthias Storck am 21. Oktober auf dem Kongress „30 Jahre Friedliche Revolution – Bilanz eines Wunders“. Foto: idea/Wolfgang Köbke

Schwäbisch Gmünd (idea) – „Es ist ein großes Geschenk, wenn man zu DDR-Zeiten nicht zum Verräter geworden ist.“ Das sagte Pfarrer Matthias Storck (Bielefeld) am 21. Oktober auf dem Kongress „30 Jahre Friedliche Revolution – Bilanz eines Wunders“ im Christlichen Gästezentrum Württemberg („Schönblick“).

Storck ist in der DDR aufgewachsen und steht heute als Pfarrer im Dienst der Evangelischen Kirche von Westfalen. Seiner Meinung nach liegt es allein „an der Gnade Gottes“, wenn Menschen davon verschont worden seien, andere zu verraten: „Wir wären alle an einem Punkt zusammengebrochen.“

Dass er selbst nicht in diese Lage gekommen sei, liege ...

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