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Aufenthaltsrecht
06. Juni 2018

Vorwurf: EuGH-Urteil zur Homo-Ehe untergräbt nationales Recht

Die für die ADF tätige Rechtsanwältin Adina Portaru bezeichnete die Entscheidung in einer Pressemitteilung als problematisch, weil dadurch nationales Recht untergraben werde. Foto: ADF International
Die für die ADF tätige Rechtsanwältin Adina Portaru bezeichnete die Entscheidung in einer Pressemitteilung als problematisch, weil dadurch nationales Recht untergraben werde. Foto: ADF International

Luxemburg (idea) – Ein US-Amerikaner, der in Belgien einen Rumänen geheiratet hat, darf dauerhaft in der EU bleiben. Dabei spielt es keine Rolle, dass die gleichgeschlechtliche Ehe in Rumänien gar nicht anerkannt wird. Diese Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH/Luxemburg) stößt bei der christlichen Menschenrechtsorganisation ADF International (Allianz zur Verteidigung der Freiheit) auf Kritik. Zum Hintergrund: Das Gericht war zu dem Ergebnis gekommen, dass einem mit einem Unionsbürger verheirateten homosexuellen Nicht-EU-Bürger nicht der dauerhafte Aufenthalt in der EU verweigert werden dürfe. Das müsse auch dann gelten, wenn in dem betreffenden EU-Land gleichgeschl...

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