Sonntag • 20. Oktober
Kritik
19. September 2019

Trisomie-Bluttest: Beschluss birgt „jede Menge Sprengstoff“

Künftig soll die Kosten des Bluttests in begründeten Einzelfällen die Krankenkassen übernehmen, um mögliche genetische Defekte zu erkennen. Symbolfoto: pixabay.com
Künftig soll die Kosten des Bluttests in begründeten Einzelfällen die Krankenkassen übernehmen, um mögliche genetische Defekte zu erkennen. Symbolfoto: pixabay.com

Berlin (idea) – Vorgeburtliche genetische Bluttests werden in Zukunft unter bestimmten Voraussetzungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss, das höchste Beschlussgremium der Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, am 19. September beschlossen. Mit den Verfahren lässt sich bei ungeborenen Kindern eine Trisomie – zum Beispiel das Downsyndrom – feststellen.

Bisher müssen die Kosten von etwa 300 Euro von den Eltern selbst bezahlt werden. Nach dem Beschluss des Bundesausschusses sollen das künftig in begründeten Einzelfällen bei Schwangerschaften mit besonderen Risiken die Krankenkassen übernehmen. Weitere Voraussetzun...

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