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Debatte
15. Januar 2020

Organspende: Lebensrechtler lehnen Widerspruchslösung ab

Derzeit ist eine Entnahme von Organen nur möglich, wenn eine Zustimmung in Form eines Ausweises vorliegt. Foto: pixabay.com
Derzeit ist eine Entnahme von Organen nur möglich, wenn eine Zustimmung in Form eines Ausweises vorliegt. Foto: pixabay.com

Berlin (idea) – Vor der Abstimmung im Bundestag über die Reform der Organspende haben sich Lebensrechtsorganisationen gegen die Einführung der sogenannten Widerspruchslösung ausgesprochen. Das Parlament entscheidet am 16. Januar über einen entsprechenden Plan von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Danach würde zunächst jeder als Organspender gelten – es sei denn, er widerspricht ausdrücklich. Derzeit ist eine Entnahme nur möglich, wenn eine Zustimmung vorliegt (sogenannte Zustimmungslösung).

Die Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht (BVL/Berlin), Alexandra Linder (Weuspert/Sauerland), erklärte in einer Pressemitteilung, Spahns Entwurf widerspreche dem Selbst...

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