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Niederlande
09. Februar 2017

Rüge nach Fall von aktiver Sterbehilfe

Die Ärztin bat Familienmitglieder, die Patientin festzuhalten, um ihr die Todesspritze zu verabreichen. Foto: pixabay.com
Die Ärztin bat Familienmitglieder, die Patientin festzuhalten, um ihr die Todesspritze zu verabreichen. Foto: pixabay.com

Amsterdam (idea) – In den Niederlanden haben Behörden nach einem Fall von Sterbehilfe erstmals eine Rüge ausgesprochen. Eine Ärztin hatte einer demenzkranken Seniorin zunächst ohne deren Zustimmung Beruhigungsmittel gegeben, um ihr anschließend die Todesspritze zu verabreichen. Als sich die Patientin dagegen wehrte, bat die Medizinerin Familienmitglieder, die Frau festzuhalten. Nach Ansicht der zuständigen Prüfungskommission hat die Ärztin damit „eine Grenze überschritten“. Sie hätte den Tötungsprozess abbrechen müssen, nachdem sich die Seniorin heftig wehrte. Informationen der Nachrichten-Plattform „DutchNews“ zufolge war die Demenzerkrankung der Frau vor vier Jahre...

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