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MDR
08. Oktober 2018

Jede dritte Schwangerschaft endete in der DDR mit einer Abtreibung

Die Sendung „Die schwerste Entscheidung meines Lebens“ berichtet über die Praxis der Abtreibungen in der DDR. Screenshot: MDR
Die Sendung „Die schwerste Entscheidung meines Lebens“ berichtet über die Praxis der Abtreibungen in der DDR. Screenshot: MDR

Dresden (idea) – Obwohl in der DDR von 1973 bis Ende der 1980er Jahre jede dritte Schwangerschaft mit einer Abtreibung endete, wurde in der Gesellschaft kaum über das Thema diskutiert. Das berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) in der Sendung „Die schwerste Entscheidung meines Lebens“ in seinem Magazin für Lebensfragen „Nah dran“. Demnach blieben aufgrund des liberalen Abtreibungsgesetzes, der sogenannten „Fristenlösung“, Abbrüche bis zur zwölften Schwangerschaftswoche erlaubt, strafffrei und kostenlos. So hätten beispielsweise die Ärzte im Dresdner städtischen Krankenhaus jährlich 1.000 Abtreibungen durchgeführt. Wie die Gynäkologin im Ruhestand, Viola Hellm...

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