Mittwoch • 14. November
Werbung für Abtreibungen
14. August 2018

Hänel will ihren Fall vor das Bundesverfassungsgericht bringen

Hänel war im November vom Amtsgericht Gießen zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt worden. Foto: idea/Gitt
Hänel war im November vom Amtsgericht Gießen zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt worden. Foto: idea/Gitt

Köln/Gießen (idea) – Die wegen unerlaubter Werbung für Abtreibungen verurteilte Ärztin Kristina Hänel will ihren Fall bis vor das Bundesverfassungsgericht bringen. „Ja, das ist mein Ziel“, sagte sie in einem Interview mit dem Deutschlandfunk (Köln). Hänel war im November vom Amtsgericht Gießen zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt worden, weil sie nach Ansicht des Gerichts auf der Internetseite ihrer Praxis über Abtreibungen informiert und geworben hatte. Gemäß Paragraf 219a StGB macht sich strafbar, wer „seines Vermögensvorteils wegen (...) Dienste zur Vornahme eines Schwangerschaftsabbruchs (...) anbietet, ankündigt oder anpreist“.

Hänel: Ein ...

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