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ZDF-Dokumentation
12. Dezember 2018

Hänel: Werbeverbot für Abtreibungen hat Wurzeln im Nationalsozialismus

Die Abtreibungsärztin Kristina Hänel in einer Fernsehdokumentation zum Thema „Die Freiheitskämpfe der Frauen“. Screenshot: 3Sat
Die Abtreibungsärztin Kristina Hänel in einer Fernsehdokumentation zum Thema „Die Freiheitskämpfe der Frauen“. Screenshot: 3Sat

Mainz/Gießen (idea) – Die Wurzeln für Paragraf 219a StGB, das Werbeverbot für Abtreibungen, liegen im Nationalsozialismus. Diese Ansicht vertritt die Abtreibungsärztin Kristina Hänel (Gießen) in einer Fernsehdokumentation zum Thema „Die Freiheitskämpfe der Frauen“. Gemäß dem Paragrafen macht sich strafbar, wer „seines Vermögensvorteils wegen (...) Dienste zur Vornahme eines Schwangerschaftsabbruchs (...) anbietet, ankündigt oder anpreist“. Laut Hänel ist er ursprünglich geschaffen worden, um Ärzte bereits im Vorfeld einer Abtreibung zu kriminalisieren und „nicht erst zu warten, bis sie die Abtreibung gemacht haben, als das noch illegal war“. Damit habe man sie ...

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