Dienstag • 26. März
ZDF-Dokumentation
12. Dezember 2018

Hänel: Werbeverbot für Abtreibungen hat Wurzeln im Nationalsozialismus

Die Abtreibungsärztin Kristina Hänel in einer Fernsehdokumentation zum Thema „Die Freiheitskämpfe der Frauen“. Screenshot: 3Sat
Die Abtreibungsärztin Kristina Hänel in einer Fernsehdokumentation zum Thema „Die Freiheitskämpfe der Frauen“. Screenshot: 3Sat

Mainz/Gießen (idea) – Die Wurzeln für Paragraf 219a StGB, das Werbeverbot für Abtreibungen, liegen im Nationalsozialismus. Diese Ansicht vertritt die Abtreibungsärztin Kristina Hänel (Gießen) in einer Fernsehdokumentation zum Thema „Die Freiheitskämpfe der Frauen“. Gemäß dem Paragrafen macht sich strafbar, wer „seines Vermögensvorteils wegen (...) Dienste zur Vornahme eines Schwangerschaftsabbruchs (...) anbietet, ankündigt oder anpreist“. Laut Hänel ist er ursprünglich geschaffen worden, um Ärzte bereits im Vorfeld einer Abtreibung zu kriminalisieren und „nicht erst zu warten, bis sie die Abtreibung gemacht haben, als das noch illegal war“. Damit habe man sie ...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.

13 Kommentare
Kommentare sind ausgeblendet.
Zum Einblenden der Kommentare hier klicken.
Diese Woche lesen Sie
  • Literatur Der Buchmissionar
  • EKBO-Handreichung Kirche Jesu Christi oder parteipolitische Klippschule?
  • Lyrik Poetry Slam als Ausdrucksform des Glaubens
  • Verantwortung Wenn Angehörige für Sterbende entscheiden müssen
  • ideaSpezial Lesen, hören und sehen
  • mehr ...
ANZEIGE