Sonntag • 31. Mai
Gießen
17. September 2019

Buskampagne für Lebensschutz stößt auf Kritik

In Gießen wird auf Bussen für die überkonfessionelle Beratungsorganisation im Schwangerschaftskonflikt „Pro Femina“ geworben. Foto: Pro Femina Gießen
In Gießen wird auf Bussen für die überkonfessionelle Beratungsorganisation im Schwangerschaftskonflikt „Pro Femina“ geworben. Foto: Pro Femina Gießen

Gießen (idea) – Eine Buskampagne der Evangelischen Allianz Gießen für den Lebensschutz ist in die Kritik geraten. Die Allianz wirbt auf drei Bussen in Gießen für die Schwangerschaftskonfliktberatung der Lebensrechtsorganisation Pro Femina (Heidelberg). Damit wolle sie der gegenwärtigen öffentlichen Diskussion über eine Abschaffung des § 219a Strafgesetzbuch „etwas Positives entgegensetzen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Allianz zum Start der Buskampagne am 9. September. Der Paragraf verbietet es, für Abtreibungen zu werben. Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Gießen übte scharfe Kritik an der Kampagne. Sie sei „fundamentalistische Propaganda“ und ziele...

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