Samstag • 29. Februar
Westafrika
27. Juli 2015

Boko Haram setzt Mädchen als Selbstmordattentäterinnen ein

Marua im Norden Kameruns war bereits am 22. Juli das Ziel von zwei Selbstmordanschlägen, die von zwei Mädchen verübt wurden. Foto: picture-alliance/landov
Marua im Norden Kameruns war bereits am 22. Juli das Ziel von zwei Selbstmordanschlägen, die von zwei Mädchen verübt wurden. Foto: picture-alliance/landov

Damaturu/Marua (idea) – Die in Westafrika tätige radikal-islamische Terrororganisation „Boko Haram“ (Westliche Bildung ist Sünde) setzt bei Selbstmordanschlägen in Nigeria und Kamerun zunehmend Mädchen ein. Eine Zehnjährige sprengte sich am 26. Juli auf einem Markt in Damaturu (Bundesstaat Yobe) im Norden Nigerias in die Luft. Dabei kamen mindestens 16 Personen ums Leben, berichtet die britische Rundfunkanstalt BBC. Einen Tag zuvor verübte ein zwölfjähriges Mädchen ein Selbstmordattentat vor einer Bar in der Stadt Marua im Norden Kameruns. Dabei fanden mindestens 21 Menschen den Tod. Marua war bereits am 22. Juli das Ziel von zwei Selbstmordanschlägen, die von zwei Mädche...

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