Sonntag • 17. November
Iran
01. Februar 2015

Appell: Inhaftierten Pastor freilassen! - Der Musterbrief befindet sich unter dem Text - hier klicken

Der iranische Hauskirchenleiter Ebrahim Hossein Zadeh. Foto: PR
Der iranische Hauskirchenleiter Ebrahim Hossein Zadeh. Foto: PR

Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Als „Gefangenen des Monats Februar“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM/Frankfurt am Main) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) den iranischen Hauskirchenleiter Ebrahim Hossein Zadeh benannt. Sie rufen dazu auf, sich für ihn einzusetzen und für ihn zu beten. Der 32-Jährige wurde Mitte November in der rund 700 Kilometer südlich von Teheran gelegenen Provinzhauptstadt Schiraz verhaftet. Sein persönliches Umfeld ist davon überzeugt, dass Zadeh – er ist seit 2009 Christ – wegen seiner Arbeit als Pastor inhaftiert wurde. Seit dem 17. November haben Angehörige keinen Kontakt mehr zu ihm bekommen. Sein gegenwärtiger Aufenthaltsort ist nicht bekannt. Die IGFM und idea rufen dazu auf, den iranischen Präsidenten Hassan Rohani zu bitten, sich für die umgehende Freilassung des Christen einzusetzen. Rohani hatte sich im September 2014 in einer Rede vor den Vereinten Nationen für Toleranz ausgesprochen. Der Iran hat den „Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ ratifiziert, der Religionsfreiheit garantiert. Dazu gehört auch das Recht, friedlich seinen Glauben zu praktizieren und weiterzugeben. 98 Prozent der 75 Millionen Einwohner Irans sind Muslime. Christen, Juden und Bahai-Anhänger gelten als Bürger zweiter Klasse und werden nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen diskriminiert oder verfolgt.

ANZEIGE


Links zum Artikel

Diskutieren

Wir haben die Kommentarfunktion auf idea.de eingestellt. Im Gegenzug starten wir ein neues Format zum gezielten Austausch mit unseren Lesern: den ideaLog, eine einstündige Frage- und Antwortrunde auf Facebook zu ausgewählten Themen. mehr »

Diese Woche lesen Sie
  • Netzwerk Was die Evangelische Allianz im Zukunfts-Tsunami erlebte
  • Kommentar Kinderrechte: Klingt niedlich, ist brandgefährlich
  • Christian Stäblein „Es wäre schön, wenn ich ein 100-Punkte-Programm in der Tasche hätte“
  • Migration Wenn Flüchtlinge aus Verfolgerstaaten zu uns kommen
  • Kolumne Ein Rest Einsamkeit bleibt
  • mehr ...
ANZEIGE