Samstag • 20. Oktober
Ägypten
12. April 2018

Menschenrechtler besorgt über 36 Todesurteile

Das Gericht hält es für erwiesen, dass die Angeklagten an drei Bombenangriffen im Dezember 2016 und April 2017 auf Kirchen in Kairo, Tanta und Alexandria beteiligt waren. Foto: pixabay.com
Das Gericht hält es für erwiesen, dass die Angeklagten an drei Bombenangriffen im Dezember 2016 und April 2017 auf Kirchen in Kairo, Tanta und Alexandria beteiligt waren. Foto: pixabay.com

Kairo/Frankfurt am Main (idea) – Mit Sorge hat die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) auf die jüngsten Todesurteile in Ägypten reagiert. Ein Militärgericht hatte gegen 36 Angeklagte die Todesstrafe wegen Anschlägen gegen die christliche Minderheit verhängt. Das Gericht hält es für erwiesen, dass die Männer an drei Bombenangriffen im Dezember 2016 und April 2017 auf Kirchen in Kairo, Tanta und Alexandria beteiligt waren. Dabei starben mehr als 70 Menschen – meist koptische Christen. Die Attentate hatte die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) für sich beansprucht. Insgesamt waren 48 Personen angeklagt, von denen zwölf auf der Flucht sind. Der Gr...

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