Freitag • 22. Februar
Gießen
12. Oktober 2018

Abtreibungsärztin mit Berufungsverfahren gescheitert

Die Gießener Ärztin Kristina Hänel (rechts) berät sich mit ihrem Anwalt Karlheinz Merkel vor Beginn der Berufungsverhandlung. Foto: idea/Rösler
Die Gießener Ärztin Kristina Hänel (rechts) berät sich mit ihrem Anwalt Karlheinz Merkel vor Beginn der Berufungsverhandlung. Foto: idea/Rösler

Gießen (idea) – Wegen unerlaubter Werbung für Abtreibungen auf ihrer Internetseite muss die Gießener Ärztin Kristina Hänel 6.000 Euro Strafe bezahlen. Ein entsprechendes Urteil aus der 1. Instanz bestätigte das Landgericht Gießen in einer Berufungsverhandlung am 12. Oktober. Die Berufung der 62-jährigen Medizinerin gegen das Strafurteil des Amtsgerichts (Gießen) vom 24. November wurde verworfen, wie das Gericht entschied. Hintergrund ist das Werbeverbot für Abtreibungen. Gemäß Paragraf 219a StGB macht sich strafbar, wer „seines Vermögensvorteils wegen (...) Dienste zur Vornahme eines Schwangerschaftsabbruchs (...) anbietet, ankündigt oder anpreist“.

Richter ...

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