Sonntag • 24. Juni
„Online-Pranger”
13. November 2017

„Agent*In“ will alleine weitermachen

Das „kritische Online-Lexikon zum Antifeminismus“ namens „Agent*In“ war vom Netz genommen worden und will nun ohne die Heinrich-Böll-Stiftung weitermachen. Screenshot: www.agentin.org
Das „kritische Online-Lexikon zum Antifeminismus“ namens „Agent*In“ war vom Netz genommen worden und will nun ohne die Heinrich-Böll-Stiftung weitermachen. Screenshot: www.agentin.org

Berlin (idea) – Das umstrittene „kritische Online-Lexikon zum Antifeminismus“ – „Agent*In“ – will seine Arbeit eigenständig fortführen. Das sagte einer der Mitarbeiter, der Soziologe Andreas Kemper (Münster), der Internetplattform „queer.de“. Unter dem Dach der Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) war das Lexikon im Juli online gegangen. Nach heftiger Kritik wurde es vom Netz genommen und der Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung entschuldigte sich. „Agent*In“ – der Name des Portals stand für „Anti-Gender-Networks Information“ – informierte über Personen, Organisationen, Ideologien und Kampagnen, die hinter vermeintlichen Angriffen gegen Feminismus, sexuelle ...

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