Samstag • 26. Mai
Veranstaltung
16. Mai 2018

Israel: 5.000 Teilnehmer beim „Marsch der Nationen“

Rund 5.000 Menschen setzten in Jerusalem ein Zeichen gegen Antisemitismus und Israelhass. Foto: Marsch des Lebens e.V.
Rund 5.000 Menschen setzten in Jerusalem ein Zeichen gegen Antisemitismus und Israelhass. Foto: Marsch des Lebens e.V.

Jerusalem (idea) – Zum 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels haben 5.000 Menschen in Jerusalem ihre Solidarität mit dem Land bekundet. Der sogenannte „Marsch der Nationen“ am 15. Mai stand unter dem Motto „United to be a light“ (Vereint, um ein Licht zu sein) und setzte ein Zeichen gegen Antisemitismus und Israelhass. Am Abschluss der Veranstaltung in der Nähe der Jerusalemer Altstadt nahmen zusätzlich etwa 1.500 Holocaustüberlebende teil. Der Marsch war der Höhepunkt einer dreitägigen internationalen Konferenz in Jerusalem und Abschluss von rund 50 Märschen weltweit, die rund um den Holocaustgedenktag stattfanden. Veranstalter sind die Initiative „Marsch des Lebens“ (Tübingen) und die „Helping Hand Coalition“ (Cäsarea/Israel) – ein Zusammenschluss von Hilfswerken, die sich um Holocaustüberlebende kümmern. Wie ihre Sprecherin Carmen Shamsianpur (Tübingen) der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, kamen die rund 2.000 Konferenzteilnehmer aus insgesamt 50 Nationen. Zu den Sprechern zählte der US-Pfingstpastor Daniel Kolenda (Orlando/Bundesstaat Florida) – Präsident des Missionswerks „Christus für alle Nationen“ und Nachfolger des Evangelisten Reinhard Bonnke – und die evangelikale Missionarin Heidi Baker aus Mosambik. Pastor Jobst Bittner (Tübingen) hatte die Initiative „Marsch des Lebens“ 2007 mit dem Ziel gegründet, an den Holocaust zu erinnern und eine Versöhnung zwischen Tätern sowie Opfern und deren Nachkommen herbeizuführen. Bisher gab es Veranstaltungen in über 370 Städten. 2011 und 2015 zeichnete die Knesset – das israelische Parlament – die Initiative für ihr besonderes Engagement für Holocaustüberlebende aus.

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