Donnerstag • 12. Dezember
„Internetmission Berlin“
31. Oktober 2019

„GottinBerlin.de:“ Die christliche Botschaft im Netz weitergeben

Der Projektleiter Thomas Gerlach. Foto: Gerhard Lenz
Der Projektleiter Thomas Gerlach. Foto: Gerhard Lenz

Berlin (idea) – Menschen im Internet mit der christlichen Botschaft zu erreichen und sie in eine persönliche Beziehung zu Jesus bringen – das will der überkonfessionelle Verein „Internetmission Berlin“. Seit zehn Jahren ist er mit seiner Internetseite „GottinBerlin.de“ vertreten.

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Dort finden Interessierte unter anderem Predigten, biblische Impulse, persönliche Lebensberichte und Antworten auf Glaubensfragen, etwa: „Wie kann ich prüfen, ob die Bibel wahr ist?“. Damit sollen sie angeregt werden, sich über den christlichen Glauben zu informieren und auszutauschen.

Wie Projektleiter Thomas Gerlach (Berlin) der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, erreicht der Verein auf dem sozialen Netzwerk Facebook mittlerweile rund 8.500 Abonnenten – und damit mehr als das Erzbistum Berlin und die Evangelische Kirche Berlin-schlesische Oberlausitz (EKBO) zusammen. Auch auf Twitter, YouTube und Instagram ist er präsent.

Ein weiteres Angebot ist unter anderem der „Berliner Kneipen-Gottesdienst“, zu dem die Vereinsmitglieder jeden Monat einladen. Neben dem gemeinsamen Singen und Gebet gehört eine Predigt zum festen Programm. Außerdem gibt es im Anschluss an den Gottesdienst das Angebot zum Gespräch – und für jeden Besucher ein Freigetränk. Zudem bieten Christen verschiedener Denominationen als E-Mail-Partner Zuwendung für Menschen mit Fragen oder Nöten.

Neue Angebote für 2020 geplant

Gerlach zufolge möchte der Verein sein Angebot 2020 weiter ausbauen, so etwa mit einer Internet-Radio-Seelsorge, bei der tagsüber Musik und nachts seelsorgerliche Gespräche angeboten wird, Wohnzimmerkonzerten sowie mit dem Format „Berliner Christen zeigen ihr Gesicht – Erzähl deine Geschichte!“.

Anlässlich seines Jubiläums hatte „Internetmission Berlin“ außerdem zu einem Musikwettbewerb aufgerufen. Solisten, Bands oder Chöre konnten sich dafür bewerben. In jedem eingereichten deutschen Liedtext sollten die Wörter „Gott“ und „Berlin“ vorkommen. Die Jury und die Festgemeinschaft kürte am 25. Oktober den Berliner Musiker und Musikproduzenten Karsten Schneider zum Sieger. In seinem Lied „Mehr Gott in Berlin“ ruft er dazu auf, Licht und Salz für die Hauptstadt zu sein.

Zur „Internetmission Berlin“ gehören neben dem Vorstand vier fest angestellte und etwa 40 ehrenamtliche Mitarbeiter. Der Verein finanziert sich ausschließlich über Spenden. Um das Bestehen auch ab Januar 2020 abzusichern, startete er zuletzt einen Spendenaufruf auf der Plattform Betterplace. Der Verein arbeitet mit dem Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg, der Evangelischen Allianz Berlin und dem überkonfessionellen Netzwerk Gemeinsam für Berlin zusammen.

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