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Bischof Abromeit
04. Januar 2018

„Glaubenstests“ bei Getauften widersprechen dem Grundgesetz

Viele Muslime, die in Deutschland Christen wurden und sich taufen ließen, bekamen den Religionswechsel nicht als Integrationsgrund anerkannt. Foto: pixabay.com
Viele Muslime, die in Deutschland Christen wurden und sich taufen ließen, bekamen den Religionswechsel nicht als Integrationsgrund anerkannt. Foto: pixabay.com

Greifswald (idea) – Wenn Richter den Glauben von in Deutschland getauften Flüchtlingen beurteilen, ist die Trennung von Kirche und Staat gefährdet. Dieser Ansicht ist der Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), Hans-Jürgen Abromeit (Greifswald). „Nach dem Grundgesetz sind Fragen des Religionswechsels Gewissensentscheidungen und staatlicher Beurteilung entzogen“, so Abromeit. Es sei „irritierend, wenn ein Richter die von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts ausgestellte Taufurkunde nicht anerkennt“. Die Politik müsse dafür sorgen, dass die Trennung von Kirche und Staat eingehalten werde, so Abro...

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